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Androstenon (männliche Dominanz)
Der Duft von Androstenon (5-alpha-androst-16-en-3-one) scheint die
Aggression und Dominanz des Mannes in ihrer reinsten Form auszudrücken. Ein US-Kriminalpathologe hat bei einer Überprüfung einer Gefängnismannschaft
herausgefunden, daß besonders die Insassen im gewalttätigen Flügel und der Gefängnisdirektor eine hohe Ausscheidungsrate von Androstenone aufwiesen.
Es konnte von unabhängigen Wissenschaftlern (2) (3) gezeigt werden, daß sich Frauen bei einer Reihe von 10
Stühlen öfter auf jene Stühle setzen, die mit Androstenones aggressivem Duft einsprüht wurden. Es scheint, daß
sich die Frauen unterbewußt zu dem betreffenden Stuhl hingezogen fühlen und ihn als eine Art Zufluchtsort betrachten. Dieses Experiment wurde schon erfolgreich mit Telefonzellen wiederholt, wobei man herausfand, daß
Frauen die eingesprühten Zellen nicht nur häufiger benutzen, sondern sich auch die durchschnittliche Gesprächsdauer erhöhte. In beiden Experimenten reagierten die Männer ziemlich entgegengesetzt. Sie neigten
dazu, sowohl die besprühten Stühle, als auch die Telofonzellen zu vermeiden. Man nimmt an, daß sie dabei ein
Territorium vermeiden wollten, das schon von jemandem in Besitz genommen worden war, der dominanter als sie selbst ist.
Die Verwendung von Androstenon bei der Schuldeneintreibung mittels besprühter Mahnbriefe wurde sogar
patentiert. Mahnschreiben haben vom Wesen her eine bedrohende Wirkung. Besprühte Anschreiben wurden öfter und etwas schneller bezahlt. Auf der unterbewußten Ebene wurde mitgeteilt, daß dieser Brief von jemandem
abgeschickt wurde, der dominant, aggressiv und entschlossen ist. Die geruchliche Entsprechung zu roter Tinte.
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